Grenzen der ersten Einschätzung – bitte vor der Nutzung lesen
Rechtlicher und KI-Hinweis
Die kostenlose erste Einschätzung bleibt von Konto, serverseitiger Dokumentverarbeitung und Bezahlstrecke getrennt. Diese zusätzlichen Betriebsstufen werden nur freigeschaltet, wenn sämtliche jeweils vorgesehenen Anbieter-, Rechts-, Datenschutz-, Steuer-, Rechnungs-, Lösch- und Techniknachweise vorliegen; vorbereiteter Programmcode oder eine einzelne Umgebungsvariable gilt nicht als Freigabe.
Aktueller Stand: lokale Lesehilfe im Browser
BescheidLotse stellt eine kostenlose erste Einschätzung für deutsche Behördenbescheide bereit: ein PDF mit bis zu acht Seiten oder bis zu acht JPEG-/PNG-Fotos. Auslesung und Einschätzung finden unmittelbar in deinem Browser statt. Dateien und erkannter Text werden dabei nicht an BescheidLotse, OpenAI oder einen anderen KI-Anbieter übertragen. Kostenpflichtige Briefentwürfe können nicht bestellt und Zahlungen nicht durchgeführt werden.
Wichtige Angaben in deiner Sprache einordnen
Die erste Einschätzung versucht, sichtbaren Text auszulesen, Behörde und Bescheidart zuzuordnen und gefundene Daten, Beträge oder Fristtexte zu ordnen. Bedienung und einordnende Hinweise können in der ausgewählten Sprache angezeigt werden; deutsche Originalangaben bleiben als Quelltext erkennbar. Auslese- oder Zuordnungsfehler sind jederzeit möglich. Die Einschätzung hilft dir beim eigenen Vergleich, ist aber weder eine vollständige Übersetzung noch amtlich, beglaubigt oder rechtlich verbindlich. Maßgeblich bleibt ausschließlich der deutsche Originalbescheid.
Die erste Einschätzung ist keine generative KI
Die lokale Funktion nutzt geladene PDF- und Zeichenerkennungssoftware sowie feste Such- und Zuordnungsregeln. Sie sendet dein Dokument nicht an ein Sprachmodell. Trotzdem kann sie Text übersehen, Zahlen oder Namen verwechseln und Dokumentteile falsch zuordnen. Ein klar wirkendes Ergebnis ist kein Beleg dafür, dass es richtig oder vollständig ist. Eine spätere KI-gestützte erste Einschätzung oder Briefgenerierung bleibt gesondert gesperrt, bis ihre rechtlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind.
Jede Angabe mit dem Original vergleichen
Kontrolliere erkannte Namen, Beträge, Daten, Aktenzeichen, Fristtexte, Rechtsnormen und wichtige Textstellen einzeln am Original. Nutze eine nicht eindeutig erkannte Angabe nicht als gesicherte Tatsache. Die erste Einschätzung erstellt daraus keinen Behördenbrief und übernimmt keine Tatsachen automatisch in einen Entwurf.
Keine individuelle Rechtsprüfung
Der Dienst entscheidet nicht, ob der Bescheid rechtmäßig ist, ob ein Anspruch besteht, ob ein Widerspruch sinnvoll ist oder welche rechtliche Strategie Erfolg verspricht. Er bewertet keine Erfolgsaussichten und erstellt keine anwaltlich geprüfte Rechtsargumentation. Im Dokument genannte Rechtsnormen können lediglich als ausgelesene Fundstellen angezeigt werden.
Ausgeschlossene Bereiche
Steuer-, Zoll- und Abgabenbescheide, Kindergeld- beziehungsweise Familienkassenvorgänge, Bußgeld- und Strafsachen sowie gerichtliche Verfahren sind für die erste Version nicht vorgesehen und sollen auch nach einer späteren Freigabe nicht hochgeladen werden.
Fristen und Versand
Ein angezeigtes Datum oder ein Fristhinweis ist nur eine automatisch aus dem Original ausgelesene Textangabe. Die Anwendung berechnet weder Fristbeginn noch Fristende und versendet nichts an eine Behörde. Du musst bei Unsicherheit unverzüglich fachkundige Hilfe einholen und selbst über Empfänger, Anlagen, Unterschrift und Versandweg entscheiden.
Wann du fachkundige Hilfe brauchst
Hole unverzüglich fachkundige Hilfe ein, wenn eine Frist unklar oder sehr kurz ist, existenzielle Leistungen betroffen sind, hohe Rückforderungen drohen, ein gerichtliches Verfahren läuft, der Bescheid schwer lesbar ist oder du eine individuelle rechtliche Beurteilung benötigst. Geeignete Anlaufstellen können eine Rechtsanwaltskanzlei, eine anerkannte Beratungsstelle, ein Sozialverband, eine Gewerkschaft oder die zuständige Behörde sein.
Keine automatisierte Entscheidung
BescheidLotse entscheidet nicht über Leistungen, Rechte oder Pflichten einer Person. Die erste Einschätzung und auch eine mögliche spätere KI-Ausgabe haben keine behördliche oder gerichtliche Wirkung. Maßgeblich sind ausschließlich das Original, deine eigenen Erklärungen und die Entscheidung der zuständigen Stelle.